Kopieren: CRC-Fehler ignorieren

CRC-Fehler beim Kopieren unter Windows können eine sehr nervige Angelegenheit sein. Zumindest dann, wenn man eine angeditschte Festplatte sichern will. CRC ist eine Prüfsumme (eig. keine Summe weil per Division berechnet), die etwa bei duplizierten Dateien verglichen wird, um sicher zu stellen, dass das Duplikat exakt identisch mit dem Original ist. Tritt also etwa beim Kopieren ein CRC-Fehler auf, so hat dies mechanische Gründe (zerstörte Festplattensektoren, defekter RAM). Will man nun unter Windows Dateien kopieren, wird der Kopiervorgang mit einer auf den CRC-Fehler verweisenden Fehlermeldung abgebrochen. Abhilfe kann hier xcopy schaffen. Xcopy hat nämlich einen Parameter, der es dazu bringt, Fehler beim Kopieren zu ignorieren. CRC-Fehler können – auch in Bezug auf ihre Folgen – durchaus klein sein so sparrt man gleich doppelt nerven. Zum einen muss man nicht alle defekten Dateien einzeln löschen um schlussendlich den Rest kopieren zu können und zum anderen kann man viele der beschädigten Dateien oft noch nutzen, z.B. Grafiken.

Hier ein Beispiel für die Verwendung von xcopy:
xcopy [QUELLE] [ZIEL] [PARAMETER]
xcopy “C:\Dokumente und Einstellungen\w00t\” E:\backup\ /C /H

Der Parameter /C sorgt dafür, dass auch beim Auftreten von Fehlern weiter kopiert wird. /H kopiert auch versteckte Dateien und Verzeichnisse mit.

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